STORY | How to be Single – Teil 6

Gastbeitrag

218 Tage als Single

…okay diese Kunst, von der ich in meinem letzten Text gesprochen habe, beherrsche ich wohl eher weniger *grins*

In den letzten Wochen oder sagen wir mal Monaten habe ich es geschafft sämtliche Begebenheiten in meinem Leben zu ändern. Ob negativ oder positiv – man könnte sich darüber streiten.
Für meine Begriffe habe ich alles richtig gemacht und bekanntlich sollte man ja nichts bereuen; es geschieht ja auch alles aus einem bestimmten Grund – wir kennen sie alle, diese Sprüche.

Ich habe meinen Job im Club gewechselt, verpasse fast keine Party, habe nun mehr Single-Bekanntschaften, habe mehr „Freunde“ auf Facebook, mehr Follower auf Instagram , gehe mehr shoppen, mache mehr Sport und (ganz) nebenbei verfolge ich noch meinen Bürojob und lasse mir dort nichts von meiner „wild world“ ankennen.

Da ist es natürlich kein Wunder, dass der ein oder andere mit Entsetzen  mit der Frage „wie machst du das nur?!“ auf mich zukommt und vermutlich denkt  – die hat ‘nen Knall.

Natürlich, eins ist klar, die Singlewelt ist eindeutig oberflächlich.

Sicher kannst du Zuhause auf deiner Couch Pizza & Chips vertilgen und dir nebenbei „two broken girls“ reinziehen, dir einreden, dass man zwar 5 kg zu viel hat, aber dafür einen tollen Charakter besitzt – aber ob das nun im Endeffekt glücklich macht, da bin ich mir nicht so sicher.

Letztendlich muss man doch seine neue Freiheit einfach mal genießen und austesten, was diese Welt so zu bieten hat. Das heißt ja nicht gleich im Umkehrschluss, dass man seine ganze Persönlichkeit verändern muss. Nur weil sich die Lebensumstände umgestaltet haben, muss das nicht heißen, dass sich meine Einstellung zu manchen Dingen parallel geändert hat.

Und wenn auch noch so viele hinter meinem Rücken fest davon überzeugt sind –
„Die hat sich aber verändert“, kann ich sagen:

Nein, ich bin mir treu geblieben und innerlich nach wie vor das nette Mädchen vom Dorf mit den noch selben altmodischen Anschauungen vom Leben & der Welt.

xx, Madame Herzvoll

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